Cyber-Monday: Einatmen Ausatmen

So, alle die jetzt nach den drei Wochen grauer Theorie noch aufmerksam sind, können sich heute auf ein wunderschönes Stück CyberTech freuen. Das nette Stück Technik gehört zur BodyTech Familie und verlängert euer Leben ungemein. Dabei ist es fast so allgegenwärtig, dass ihr es evtl. gar nicht als CyberTech anseht.

Heute geht es um Atemluftfilter. Natürlich nicht um die Masken die man tragen sollte um die schlechte Luft auf unserem Planeten ohne Langzeitfolgen genießen zu können, sondern um die implantierten. Wenn ihr jetzt denkt, dass es kaum langweiliger geht um eine Artikelserie über hypergeniale Technologie zu starten, dann lest trotzdem weiter, so öde ist das Thema gar nicht.

In den letzten 50 Jahren, also seitdem die Permafrost Böden gar nicht mehr so Perma sind, verschlechtert sich die Atemluft auf dem gesamten Planeten gravierend. Da sind natürlich nicht nur die Methangase aus Sibirien dran schuld. Auch die, ach so saubere, Fusionsenergie trägt ihren Beitrag dazu bei. Aber das würde hier den Rahmen sprengen. Jedenfalls ging mit der Luftverschlechterung eine gewisse Lebensqualität verloren. Vor allem in Ballungszentren, also im Grunde überall wo Menschen leben, gehört schlechte Luft, Smog und hohe Partikeldichte in der Luft zum Alltag. Atemluftfilter kamen daher relativ schnell in Mode.

Das Prinzip ist auch recht einfach. Ein Stück der Luftröhre wird durch einen Filter ersetzt, der eingeatmete Luft von Partikeln befreit und schädliche Gase neutralisiert. Die Bandbreite der neutralisierten Gase variiert von Modell zu Modell, aber die üblichen 6 schädlichen Gase werden von allen Modellen zuverlässig davon abgehalten in die Lunge zu gelangen. Auch die Größe der gefilterten Partikel ist bei den einzelnen Modellen leicht unterschiedlich, das hängt von der eingesetzten Filtermethode ab. Alle Modelle behindern das Ausatmen gar nicht. Viele meiner Patienten berichtete, dass man aber ein komisches Gefühl beim Einatmen hat, das erst nach einigen Tagen der Gewöhnung nicht mehr als störend wahrgenommen wurde. Einige Modelle bieten auch etwas Schutz vor Krankheitserregen die als Aerosol eingeatmet werden. Das ist aber kein Schwerpunkt dieser Implantate, was daran liegt, dass die meisten Erreger gar nicht erst bis in die Lunge gelangen müssen um eine Erkrankung auszulösen.

Nach aktuellen Statistiken sind ca. 38% aller Menschen in zivilisierten Ländern mit einem implantierten Atemluftfilter ausgestattet, die meisten – ca. 18% – im russisch asiatischem Raum. Gefolgt von 12% in den USA. Die restlichen Prozente verteilen sich auf Europa und Afrika.

Die Vorteile der Atemluftfilter für die allgemeine Bevölkerung liegen auf der Hand. Man lebt einfach länger und hat weniger Beschwerden durch giftige Inhaltsstoffe der Luft. Für EMs gibt es mehr Vorteile, jedenfalls wenn man die zivilen Modelle außeracht lässt und gleich in die Implantate für den gehobenen Anspruch investiert. Dabei ist die Partikelfilterwirkung eher egal, aber es gibt ein paar Modelle die auch Gase neutralisieren können die ansonsten paralysieren oder betäuben wirken oder eine Desorientierung auslösen.

Im folgendem möchte ich drei Implantate vorstellen. Jedes hat einen anderen Vorteil, leider gibt es zurzeit nicht „DAS“ Modell auf dem Markt, daher muss man sich entscheiden.

Das preiswerteste und verträglichste Modell ist von Pneumotic CT Inc. und besticht durch ein gutes Preis / Leistungs Verhältnis , seine Langlebigkeit und den minimalsten Eingriff in den biologischen Körper. Das Modell heißt schlicht PCT2081AFI. Wie viele wissen, hat sich Pneumtic ja auf den Sport- und Arbeitsbereich fokussiert. Dieser Atemluftfilter gehört in die Kategorie Arbeitsschutz Ausrüstung. Immer noch ein sehr gutes Modell für alle gern wenig von ihrer fleischlichen Existenz aufgeben.

Das Modell CA-hv200 stammt von Merick Pharmaceuticals und wurde auch als Arbeitsschutz Ausrüstung deklariert. Es ist jünger als das Modell von Pneumotic CT Inc. und Leistungsfähiger. Zwar ist das Spektrum der neutralisierten Gase nicht viel größer, aber der Filter kann ein größeres Luftvolumen reinigen und arbeitet auch bei höheren Konzentrationen der schädlichen Gase zuverlässiger. Vereinfacht ausgedrückt ist dieser Filter besser, wenn man schneller Atmet als normal. Und das ist in eurem Arbeitsalltag je eher mal der Fall. Die Vorteile gegenüber dem Pneumotic Implantat sind relativ teuer erkauft. Der CA-hv200 ist größer als der PCT2081AFI und belastet daher den biologischen Körper stärker.

Das dritte Modell wurde von Saicaton für das chinesische Militär entwickelt. Es ist sehr Leistungsfähig und zuverlässig, natürlich schwer zu bekommen und recht teuer. Das der chinesischen Regierung das Wohl ihrer Soldaten nicht besonders am Herzen liegt, spiegelt sich auch in diesem Implantat wieder. Der Eingriff in den Körper ist, im Vergleich zu den anderen beiden Modellen, um ein Vielfaches stärker. Das Implantat bringt neben der besten Filterwirkung und Gasneutralisation nämlich noch eine Art Reserveluft mit. Das Implantat erkennt selbstständig, wenn der Träger einer Atmosphäre ausgesetzt ist, die zu wenig Luft zum Überleben enthält oder in der die Konzentration von schädlichen Gasen so hoch ist das die CyberTech versagen würde. In einem solchen Fall wird die Luftröhre verschlossen und künstliche Luft, also ein Gasgemisch das den Körper weiterfunktionieren lässt, durch eine chemische Reaktion erzeugt. So bekommt der Träger ein paar wertvolle Minuten um sich wieder in eine Umgebung zu begeben, an der er wieder normal atmen kann. Ach ja, die Modellbezeichnung lautet übersetzt wohl „Atem des Drachen“, unter uns Fachleuten läuft das Modell unter „Saicaton Air Filter Internal Device“ bzw. „SAFID

Tja, wie ihr seht, ist ein schnöder Atemluftfilter doch kein so doofes CyberTech Implantat.

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