Drama in den Wolken

In den frühen 20er Jahren dieses Jahrhunderts nahm die Menge digitaler Daten die auf der gesamten Welt gesammelt wurden exorbitant zu. Nur mächtige Datenspeicher aus weltweit vernetzten Serverfarmen wurden dieser Datenmenge her. Keine andere Technologie konnte die benötigte Verfügbarkeit der Daten sicherstellen. Neben großen Unternehmen, die schon immer eine weltweite Vernetzung herbeisehnten, sprangen auch immer mehr Behörden und Privatpersonen auf den Zug auf. Gesammelte Daten, immer und überall griffbereit war der Schlüssel zur Agilität und zur Bequemlichkeit. Produzierende Unternehmen konnten ihren Bedarf viel besser steuern, Ämter und Behörden ließen sich besser Vernetzen und Privatpersonen konnten ihr digitales Leben besser organisieren. Ja, alles war besser. Sogar so gut das kaum niemand die ewigen Nörgeleien von Datenschützern und Verschwörung-Theoretikern beachtete. Trotz kritischer Berichte, aufgedeckter Datenskandale und bewiesener Sicherheitslücken, vertraute die Menschheit ihre Daten den Wolken an. Das Konzept war auch erfolgreich. Nachweisbare Profitsteigerungen von Unternehmen und zahlreiche Fahndungs- bzw. Ermittlungserfolge vernetzter Behörden gaben den Befürwortern Recht.
Die fortschreitende Entwicklung leistungsstarker KIs profitierte von diesem Datenvolumen und die Cloud Services profitierten von den KIs. KIs wurden zu bevorzugten Mitarbeitern und Begleitern. Auf der ganzen Welt veränderten sich Arbeitsweisen und an zahlreichen Stellen wurde der Mensch überflüssig.
Cloudhoster entwickelten sich zu den größten Unternehmen der Erde. Ihr Einfluss auf die Entscheidungen der Gesellschaft wuchs im selben Rahmen.
Im Jahr 2032 kam es zu dem Punkt wo die DataClouds zu einer echten Bedrohung für die Menschheit wurden. Angefangen mit einem bestechlichen Mitarbeiter eines Cloudhosters in Nordamerika, Endete sie beinahe mit einem Kollaps des Welt Währungsmarktes.

Wenn dir gefällt was ich hier mache, dan unterstütze [>>G.I.N.E.M.<<] mich doch bitte mit einer Spende!!