Global Cyber Security Task Force (GCSTF)

Der Rouen-Zwischenfall 2046 zeigte der modernen Welt wie empfindlich ihre komplett vernetzten Systeme sind. In einer einzigen Nacht zerstörten Terroristen mehrere Hochsicherheitslabore und eine militärische Testanlage. Die Terroristen waren damals nicht vor Ort und nutzten die internen Verteidigungssysteme der Labors gegen die dort arbeitenden Mitarbeiter. Erst durch den Einsatz des Militärs konnten die Anlagen wieder befriedet werden. Die Verluste an Mensch und Material waren verheerend.
Viele Unternhemen und Länder nutzten den Rouen-Zwischenfall als Weckruf und begannen die mittlerweile stark unterfinanzierte Interpol zu reaktivieren. Um ihre Interessen zu wahren schickten viele ehemalige Interpol Finanzierer, Spezialisten und Know How ihrer eigenen ´Geheimdienste, an Interpol. In kürzester Zeit entstand die Global Cyber Security Task Force.

Die GCSTF teilt sich in zwei separate Bereiche
Die strategische Abteilung :
Neben der Logistik und der Organisation übernimmt die Strategische Abteilung auch den Einsatz der Online Sicherheit. Hier arbeiten ehemaliger Hacker sowie Absolventen Technischer Universitäten am Schutz der Netzwerke. Viele bedienen sich hier so genanter Bluthunde. Hilfs-KI welche selbstständig Spuren verfolgen können, Netzwerkzugriffe blockieren oder auch Fallen legen können. Scherz halber wird die Abteilung auch K9, nach der Polizeihundestaffel, genannt.
Die taktische Abteilung
Im strengen Gegensatz du den regulären Aufgaben von Interpol wurde diese neue Taskforce mit deutlich erweiterten Rechten ausgestattet. So wurden in Europa, Nordamerika und Zentralasien mehrere Stützpunkte mit Mobilen Eingreif Truppen errichtet. Als Vorbild galten hier die Special Forces wie Navy Seal, Speznas oder auch Sajeret Matkal. Mit ihren schnellen Eingreiftruppen übernehmen sie auch die Verhaftung und Befragung von Verdächtigen.
Zu ihrer Ausrüstung gehören klassische Waffengattungen wie Sturm und Schafschützenteams aber auch Unterstützungssysteme wie Drohnen, Hacker und Panzerabwehrwaffen. So können feindliche Anlagen infiltriert und schwere Verteidigungssysteme effektiv überwunden werden.

Ihren größten Erfolg erreichte die GCSTF als sie 2060 die Terrororganisation Fangshi identifizierten und Ausschalten konnten. Fangshi zündete in den Technologischen Zentren Bomben die einen massiven EMP auslösten. Diese warfen Chinas Wirtschaft und auch das Militär wieder weit zurück. Durch das Eingreifen der GCSTF wurde die nächste Angriffswelle von Fangshi verhindert und die Köpfe der Gruppe wurden identifiziert und inhaftiert. Niemand konnte ahnen, dass Fangshi ein paar Jahre später, durch die Rückkehr der Magie, wieder auf der Weltbühne erscheinen würde.

In die Kritik ist die GCSTF besonders durch ihr Finanzierungsmodell geraten. Während Interpol bereits 2011 bedeutende Anteile aus der Wirtschaft erhielt, bezieht die GCSTF mittlerweile mehr als 80% aus Firmen und privaten Mitteln. In der Bevölkerung ist das Ansehen gespalten. Einige sehen in ihr einen würdigen Nachfolger von Interpol da sie auch aktiv eingreifen. Andere sehen in der GCSTF eine große Söldnertruppe, die ausschließlich Unternehmensinteressen vertritt.

Die GCSTF verfügt über eine große Zahl an taktisch hochflexiblen Einsatztruppen. Da sie aber nur über wenige Kampffahrzeuge verfügt stellt sie kein Gegengewicht zu den regulären Streitkräften, wodurch nur wenige Nationen ihre Aktivitäten unterbinden.
Das wichtigste Fahrzeug der GCSTF ist das V-TOLDragonfly‚. Die Dragonfly ist sowohl für den Transport von Eingreiftruppen, Versorgungsgütern, als auch für die Luftunterstützung geeignet. Dank einer speziellen Oberflächenbehandlung ist sie für die meisten Radarsysteme unsichtbar.

Dieser Beitrag stammt von meinem Patreon 89.Phalanx (Link zur FB Seite: 89.Phalanx) aus Hildesheim. Danke für die Hilfe. Wer Tabletopper kennenlernen will die das Herz am rechten Fleck haben, macht mit der 89.Phalanx nichts falsch.

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